Saugroboter mit Wischfunktion – Duell der Generationen

Wollt ihr wissen, ob es sich wirklich lohnt, einen Saugroboter mit Wischfunktion zu kaufen, und sehen was sich in den letzten 10 Jahren Entwicklung getan hat? In Hamburg fährt ein 10 Jahre alter Irobot Roomba, aber es läuft leider gar nicht. In Bayern bei Olli dreht ein neuer Roborock S5, seine Runden. Wir schauen heute was sich getan hat und ob sich ein Upgrade lohnt, oder ob das Thema Saugroboter einfach nur Liebhaberei ist.

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Viel Spaß mit dem Video!

Solltet ihr das Video nicht schauen wollen, lest einfach unten weiter.

FAQ Saugroboter mit Wischfunktion:

Frage: Moin, cooles Video! Das Thema “altes Modell” kenne ich, daher habe ich gleich ein paar Fragen zum neuen: Thema “Hindernissen“: Aufräumen ist ja das eine, aber was ist mit Stuhlbeinen / Sofafüßen und Co? Schafft der Roborock es, gezielt daran entlang bzw. drum herum zu fahren / bzw. dann vollständig unter dem Tisch sauber zu machen oder hat er dabei Probleme? Gleiches gilt für Türen – der Roomba hat sich bei uns gerne auch mal selber im Bad eingesperrt, weil er die Tür zugeschoben hat. Wie sieht’s bei den aktuellen Geräten damit aus? Wenig Platz unter Möbeln: der Roomba hat sich bei uns auch schon öfters unter eine Kommode manövriert (also er hat es rein geschafft, aber wegen Hängenbleiben nicht wieder raus)- wie sieht das bei den neuen Geräten aus? Oder muss ich dann Tabuzonen einteilen?

Antwort: Ob man “Tabuzonen” einrichten muss, ist natürlich sehr individuell und muss man auch erstmal austesten. Ich denke generell, wo Mortimer rein kommt, kommt er auch wieder raus (in Sachen “Weg finden”), es sei denn er schiebt sich den Weg mit irgendetwas zu oder es gibt irgendwelche fiesen Kanten. Das kann auch ihm passieren, dass er sich mal eine Tür zu schiebt, auch wenn das bei mir noch nicht der Fall war, da er im Normalfall, wenn er aneckt, recht sanft abtastet und nicht chaotisch dagegen rumpelt. Aber ausschließen würde ich das nicht. In dem Fall würde Mortimer stehen bleiben und darauf hinweisen dass sein Weg blockiert ist. Ich hab auch recht schnell herausgefunden wo ich ihm virtuelle Tabuzonen rein malen muss, damit er gut durch kommt. wie zb, die Schiebeschienen der Terrassentür, oder ich lass ihn nicht an die Vorhänge meiner Abstellecke oder in das Kabelchaos hinter dem Stereomobiliar fahren.

Frage: Zur Gründlichkeit: Wenn ich es richtig verstanden habe, eckt der Roborock nicht mehr an (was ja super ist)- reinigt er denn dann an auch sauber an den Kanten?

Antwort: Also, dass er nicht mehr aneckt, ist vielleicht etwas optimistisch formuliert gewesen, klar eckt er auch noch an, wenn der Laser es nicht erfasst, weil zu klein oder zu hoch. Er orientiert sich auch an der Karte, die er von der Wohnung angelegt hat, dh alles was sich nicht bewegt, wie feste Einbauten, fixe Möbel werden recht gut ohne Berührung umfahren. Alles was sich irgendwie ein bisschen bewegt und keine breite Signatur hat, wie Stühle beispielsweise, wird sanft angefahren und dann zB die Stuhlbeine auf Tuchfühlung umrundet. Das ist schon toll, da man sich darauf verlassen kann, dass er am Ende keinen Fleck ausgelassen hat, ohne stundenlang kreuz und quer zu fahren. Er fährt jedenfalls auch nah genug an den Kanten entlang, sodass er alles weg bekommt, nur in den Ecken muss man ggf. alle paar Wochen mal ein bisschen den Staub rausbefördern, da er da nur kehren und nicht saugen kann, genau wie eben unter der Couch, wenn die zB zu flach ist um drunter zu fahren.

Frage: Zum Wischen: Schafft der Saugroboter mit Wischfunktion Deine ganze Wohnung oder muss man ihn bei einmal „Durchwischen“ zwischendurch auffüllen?

Antwort: Was das Wischen anbetrifft, so hat der Tank für meine 70qm Wohnung (50qm Freie Fläche) anfangs gerade so gereicht, Ich wollte aber, dass er etwas mehr Wasser verwendet, deswegen habe ich den Tank nachbearbeitet, so reicht der Tank nicht mehr ganz für die ganze Wohnung, ich muss dann nachfüllen, wenn ich das gefühl habe, dass er den Rest auch noch mit mehr Wasser wischen soll. Es geht übrigens NUR Wasser! In der Praxis ist das für mich kein Problem, da der Tank für die Hotspots wie Küche, Couch und die Bäder locker reicht. Seit meiner auch das Zimmer Feature hat, schicke Ich ihn sowieso kaum noch in die ganze Wohnung, sondern lass ihn nur da putzen, wo es aktuell nötig ist. Da reicht der Tank immer. Schlafzimmer kommt beispielsweise deutlich seltener dran.

Frage: Zum Akku: wie lange hält der so im Durchschnitt und wie lange muss er wieder aufladen?

Antwort: Bezüglich des Akku, für meine ganze 70qm Wohnung braucht Mortimer etwa 50 Minuten und dabei 20% Akku. Beim Laden habe ich nie zugesehen, da der Akku so dermassen überdimensioniert für meine Wohnung ist, dass ich ihn auch vier mal fahren lassen könnte. Er war noch nie leer, noch nie niedriger als 70% würde ich vermuten.

Frage: Zur App: Geht die Bedienung auch entspannt von unterwegs per Fernzugriff oder muss man sich im heimischen Wlan dazu befinden?

Antwort: App geht über mobile Daten von überall aus und man kann ihm dann auch zuschauen, was er gerade tut. 🙂

Fazit: Ein Neuer Saugroboter mit Wischfunktion macht sehr vieles besser und leichter, es macht mir nach einem Jahr immer noch extremst viel Spaß mit. Mortimer, aber alle Probleme lassen sich damit nicht lösen. Socken, Kabel, flache Kanten können auch heute noch jedem Saugroboter die Tour vermasseln. Insofern muss man schon immer schauen, dass man ihm die Arbeit erleichtert. Im Gegenzug dafür ist er aber echt eine geniale Arbeitserleichterung, Mortimer hat hier schon 235 Einsätze gehabt und dabei 66h und 4042 qm gereinigt. – Olli

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